NRW und Bochum haben gewählt!

GWD kleinEs ist geschafft! Die AfD Bochum ist stolz darauf, zwei eigene Abgeordnete, Gabriele Walger Demolsky und Christian Loose, aus unserer Stadt direkt ins NRW Landesparlament nach Düsseldorf zu schicken, um dort den etablierten Parteien auf die Finger zu schauen und für die Belange der Bürger in NRW und vor allem auch für Bochum zu kämpfen.Christian Loose (AfD)

Hinter uns liegen etliche Wochen eines intensiven und harten Wahlkampfes, der geprägt war von unglaublicher Behinderung unserer Wahlkämpfer, aber auch von persönlichem Einsatz unserer Mitglieder und Unterstützer, oft rund um die Uhr. Wir möchten uns an dieser Stelle aber nicht nur bei unseren aktiven Mitstreitern bedanken, sondern vor allem und ganz besonders bei den Bochumer Bürgern, ohne die dieses phantastische Wahlergebnis für die AfD, kaum möglich gewesen wäre.

Danke an all die Bochumer, die unsere Wahlhelfer und unsere Plakatteams auf den Leitern im Stadtgebiet durch Winken oder auch durch Hupen, durch freundliche Aufmunterung und interessante Gespräche (sowie dem oft gehörten Hinweis: Ich habe euch schon gewählt), immer wieder ermutigt haben. In konkreten Zahlen ausgedrückt, können wir feststellen, dass 15407 Bochumer ihr Kreuz bei der AfD gemacht haben – also 8,69%. Wir liegen damit sogar über dem NRW Durchschnitt für die AfD und deutlich über der Zustimmung für uns im Vergleich zur letzten Kommunalwahl in Bochum. Die AfD etabliert sich in den Räten und Parlamenten und das ist gut so.

VIELEN DANK FÜR IHRE STIMME UND IHR VERTRAUEN

Glück auf Bochum

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Die Zockerei geht weiter

Der Rat der Stadt Bochum hat gegen die Stimmen der AfD entschieden, dem Kämmerer weiterhin freie Hand bei der Auswahl von riskanten Zinsgeschäften bei zukünftigen Kreditaufnahmen zu lassen. Die Ratsmehrheit aus SPD, Grüne und CDU haben so entschieden, obwohl durch solche Geschäfte, wie im Fall der Fremdwährungskredite, die Stadt bereits mehr als 50 Mio. Euro Verlust eingefahren hatte.

Auch Stillhaltergeschäfte, wie sie die Verwaltung weiterhin im Portfolio halten will, fallen unter diese Risikooptionen. Bei diesen Geschäften kann die Bank einseitig den Kredit vor Ablauf kündigen und die Stadt zwingen, zu neuen, dann vielleicht teureren Konditionen, den Kredit zu verlängern. Wir wollten mit unserem Änderungsantrag verhindern, dass die Kämmerei erneut und ohne Not Zinsspekulationen mit ungewissem Ausgang eingeht. Deshalb hätten Stillhaltergeschäfte genau wie Fremdwährungskredite zukünftig ausgeschlossen werden müssen.

Christian Loose, Finanzpolitischer Sprecher der Bochumer AfD Fraktion, hatte die Ratsmitglieder noch gewarnt: „Wenn Sie eine solide Finanzierung der städtischen Hand und keine Zockerei möchten, dann stimmen sie unserem Antrag zu!“ Leider wird die große Mehrheit im Bochumer Rat aus Schaden nicht klüger.

Schulcontainer werden Dauerlösung

bereits im Februar des vergangenen Jahres hatte der Rat entschieden, 50 neue Schulräume in Form von Schulcontainern zu errichten. Nun wurde die Idee verfeinert: Ungenutzte Wohncontainer für Flüchtlinge sollen nun für ca. eine Mio. Euro zu Schulcontainern umgebaut werden.

Keine gute Idee! Klassenräume in Containern haben ein geringes Raumvolumen und zudem keine natürliche Lüftung. Deshalb kommt es schnell zu einer erhöhten CO2 Konzentration, vor allem im Winter, da nicht oder nur bedingt gelüftet werden kann. Ein weiteres Problem ist die Luftfeuchtigkeit, die durch mangelnde Lüftung entsteht. Container sind nahezu diffusionsdicht, d. h. „regulierende Stoffe“ wie z.B. Lehm- oder Kalkputze, Ziegel usw. fehlen. Die Folge kann unter Umständen eine verdeckte Schimmelbildung sein. Auch Lärm und Elektrosmog können Folgen der nach außen guten abgeschirmten Metallgehäuse sein, von 5mal höheren Energiekosten gegenüber normalen Schulräumen ganz zu schweigen.

Schulcontainer

Schulcontainer sind eine Notlösung und keine Dauerlösung, wie die Bochumer Verwaltung dies jetzt offensichtlich plant. Wer erwartet, dass Lehrer motiviert Ihre Schüler unterrichten, wer erwartet, dass Kinder eine hohe Lernbereitschaft zeigen und sich auf die Schule freuen, der sollte sie nicht dauerhaft in Containern unterbringen.