Kein Standortdiskussion über Flüchtlingsheime

Mit Datum vom 23.03.2016 veröffentlichte die WAZ in der Bochumer Regionalausgabe einen Artikel unter der Überschrift „Land schließt erste Flüchtlingsunterkunft in Bochum." Hierin wird Herr Michael Townsend mit folgender Aussage zitiert: „Jeder Standort ist angreifbar. Aber wir müssen welche finden und können nicht vorher mit den Bürgern diskutieren, dann würden wir gar keinen bekommen.“ In diesen Zusammenhang stellt die AfD folgende Fragen:

1. Ist es gängige Praxis des Stadtdirektors, Diskussionen mit Bochumer Bürgern über Standorte für Flüchtlingsheime aus dem Weg zu gehen?
2. Falls nein, wie ist diese Aussage zu erklären?
3. Falls ja, geschieht diese Praxis in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister?
4. Wie ist es zu erklären, dass immer mehr Bochumer Anwohner behaupten, über Standorte für geplante Flüchtlingseinrichtungen nicht im Vorfeld informiert worden zu sein.

Mit freundlichen Grüßen
Wolf-Dieter Liese