Bochum abgekoppeltHBF-Bochum

Mit Verwaltungsvorlage 20161349 teilt die Verwaltung mit, dass ihr die Testmaßnahmen der Deutsche Bahn AG zur Pünktlichkeitssteigerung und damit zur Streichung des Zwischenstopps in Bochum nicht bekannt seien. Die Verwaltung sagte zu, zum gegebenen Zeitpunkt wieder zu berichten.

Dieser Zeitpunkt ist nun gekommen. Durch die Umstellung auf den Winterfahrplan ist der Zwischenstopp in Bochum bei den nachfolgend benannten Zügen gestrichen worden. Damit ist Bochum in beträchtlichem Ausmaß vom Fernverkehr der Deutsche Bahn AG abgekoppelt. Der wirtschaftliche Schaden für die Stadt ist unabsehbar.

Folgende Züge halten nicht mehr in Bochum:
07:49 EC 7 Interlaken, 08:10 IC 2212 Binz, 09:49 EC 9 Zürich, 10:03 IC 2013 Oberstdorf, 10:10 IC 2310 Westerland, 11:48 IC 2313 Stuttgart, 12:10 IC 2216 Greifswald, 13:49 IC 2217 Stuttgart, 14:10 IC 2218 Hamburg, 15:49 IC 2311 Stuttgart, 16:09 IC 2312 Hamburg, 17:49 IC 2213 Stuttgart, 18:11 EC 8 Hamburg, 19:49 IC 2315 Frankfurt, 20:10 EC 6 Hamburg, 21:49 IC 2307 Koblenz. Außerdem geht der 06:10 IC 2314 Westerland nur noch bis Hamburg und der 06:30 IC 2153 Jena nur noch als RE und nur noch bis Kassel.

Die AfD-Fraktion stellt daher folgende Fragen:
1. Was hat die Verwaltung unternommen, nachdem ihr mindestens seit Mai bekannt war, dass die Deutsche Bahn AG plant, bei verschiedenen Zügen den Zwischenstopp in Bochum zu streichen?
2. Wie beurteilt die Verwaltung die Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Bochum?
3. Was gedenkt die Verwaltung zu unternehmen, damit spätestens mit Umstellung auf den kommenden Sommerfahrplan die Zwischenstopps wieder eingeführt werden?