Fehlstart bei der Privatisierung der Wochenmärkte

Der Rat der Stadt hat in seiner letzten Sitzung die Privatisierung der Wochenmärkte beschlossen. Gleichzeitig soll aber der Bau einer neuen Markthalle geprüft werden, wobei der Betreiber noch nicht feststeht.

Was wenn die neue Markthalle zur Konkurrenz oder gar zum Substitut der Wochenmärkte wird? Es ist ein Akt der Fairness gegenüber einem zukünftigen Betreiber der Wochenmärkte und auch gegenüber den Markthändlern, alle Karten offen auf den Tisch zu legen. Das ist aber zum heutigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Zu allem Überfluss hat die rot-grüne Mehrheit auch noch festgelegt, dass der zukünftige Betrieb der Wochenmärkte an den USB als Reinigungsdienst gebunden ist. Da die Reinigung der größte Kostenfaktor ist, wird sich ohnehin schwerlich ein Betreiber außerhalb der städtischen Tochtergesellschaften finden lassen.

So geht sozialistische Privatisierung.