Städte auf Raubzug bei der Steag

Städte auf Raubzug bei der Steag

SteagTrotz negativem Ergebnis von minus 17 Mio. € wird Steag gem. „RP Online“ vom 05.12.2014 wohl die geforderte Dividende für das Jahr 2014 an die Städte auszahlen. Doch dabei wird tief in die Trickkiste gegriffen: Entnahmen aus der Gewinnrücklage, einmalige Sonderausschüttungen von Tochtergesellschaften und Buchgewinne durch Bewertungsänderungen. Und so werden aus 17 Mio. € Verlust ganz schnell 90 Mio. € Gewinn. Doch wenn die Reserven aufgebraucht sind, dann werden zukünftige Dividenzahlungen ausbleiben. Wie bei der Beteiligung an RWE droht hier das nächste Millionengrab in dreistelliger Höhe für die Ruhrgebietsstädte. Auch Bochum läuft Gefahr, dann einen hohen zweitstelligen Millionenbetrag zu verlieren. Die AfD-Ratsfraktion in Bochum fordert, dass sich die Stadt von solchen und ähnlichen Beteiligungen, wie Kraftwerke in Kolumbien und auf den Philippinen, trennen muss.