AfD widerspricht Auflösung von Förderschulen

AfD widerspricht Auflösung von Förderschulen

Die Fraktion der Alternative für Deutschland im Bochumer Stadtrat spricht sich gegen die Auflösung der Jacob-Muth-Förderschule aus. Laut diesbezüglicher Verwaltungsvorlage zur Ratssitzung am 07.05.2015 ist beabsichtigt, diese Schule wegen zu geringer Auslastung zu schließen. Dies ist vor allem in dem Willen der Landesregierung begründet, möglichst viele Schüler mit besonderem Förderungsbedarf an Regelschulen unterrichten zu lassen.

Die Fraktion der AfD hat einige Gespräche im Vorfeld zu dieser Beschlussvorlage mit betroffenen Schülern, Eltern und Lehrern geführt. Wie schon in einigen Presseartikel zum Thema „Inklusion“ thematisiert, hat sich bestätigt, dass sich zum Teil chaotische Zustände im Unterricht abspielen. So auch an Bochumer Schulen, mit jetzt schon deutlich absehbaren negativen Folgen:
• Die Leistungsstanderhebungen an den betroffenen Schulen ergeben, dass der Leistungsdurchschnitt der Schüler ohne Förderungsbedarf deutlich sinkt

• Die Ausfallrate der Lehrer wegen Krankheit steigt deutlich an

• Privatschulen ohne Inklusion erfahren einen Ansturm von Schülern und Lehrkräften. Ein Zwei-Klassen-Schulsystem droht.

• Schüler mit besonderem Förderungsbedarf werden aufgrund von Fachkräftemangel nicht genügend gefördert.

Da trotz dieser geschilderten Umstände Eltern gedrängt werden, Ihre förderungsbedürftigen Kinder in Regelschulen unterrichten zu lassen, sinken die Schülerzahlen in den gut ausgestatteten Förderschulen, die bislang hervorragende Arbeit geleistet haben. Das wiederum hat zur Konsequenz, dass diese Förderschulen wegen Unterbelegung geschlossen werden.

„Wenn wir erkennen müssen, dass der eingeschlagene Weg nicht zum angestrebten Ziel führt, sollten wir nicht blindlinks dem vorgegebenen Weg einer hartnäckig ignoranten Landesregierung folgen. Wir sollten innenhalten, uns neu orientieren und Zeit gewinnen. Vor allem aber, sollten wir keine Brücken hinter uns abbrechen.“ so der Fraktionssprecher der AfD im Bochumer Stadtrat, Wolf-Dieter Liese

Bochum, den 07.05.2015