Anfrage: Gewalt in Bochumer Schulen

Anfrage der AfD zur Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung am 11.03.2020
Hier: Gewalt in Bochumer Schulen

Am 26.02.2020 berichtete die WAZ über eine Messerattacke auf einen Wattenscheider Schüler am 14.02.2020 auf seinem Heimweg von der Schule. Der betroffene Schüler traut sich seit dem Angriff nicht mehr in die Schule, da der/die angreifende(n) Schüler dort nach wie vor beschult werden, und er sich bedroht fühlt.

Am 28.02.2020 berichtete die WAZ über einen weiteren Messerangriff durch Schüler der obigen Schule am 24.01.2020. Auch dieser Schüler traut sich seitdem nur noch in elterlicher Begleitung zur Schule.

Die AfD fragt in diesem Zusammenhang an:

1) Haben das Schulverwaltungsamt und die Schulaufsicht Kenntnis von den Vorfällen?

2) Stehen die beiden Angriffe im Zusammenhang, sind die Angreifer gar in beiden Fällen dieselben?

3) Handelt es sich bei den Tätern um Schüler der Lieselotte-Rauner-Schule? Wenn ja: Warum wurden die Täter nach dem Vorfall vom 24.01. nicht sanktioniert und warum werden sie an der gleichen Schule beschult, obwohl sich die Opfer aus Furcht vor weiteren Angriffen und anderen Repressalien nicht mehr in den Unterricht trauen?

4) Gibt es, oder gab es über die beiden bekannten Angriffe hinaus weitere Vorfälle von Schülergewalt an der obigen Bochumer Schule?

5) Welche Maßnahmen werden ergriffen, um zukünftig solchen Gewaltausbrüchen entgegenzuwirken? Welche Maßnahmen werden durch welche Behörde ergriffen?

Aus dem gegebenen Anlass fragt die AfD zudem an:

1) Wie sieht die generelle Situation von Schülergewalt und die Gewaltentwicklung an den Bochumer Schulen aus? (Wir bitten um Aufstellung der Zahlen im Zeitraum der letzten 5 Jahre.)

2) Welche Schulen bilden hinsichtlich der Gewalt und/oder Gewaltentwicklung einen Schwerpunkt?

Wir bitten um schriftliche Beantwortung.

Mit freundlichen Grüßen Christian Krampitz