AfD-Ratsfraktion zur gestrigen Rüge durch den Oberbürgermeister

Das Verhalten des Oberbürgermeisters Thomas Eiskirch als Sitzungsleiter des Stadtrates zeigte in den letzten Jahren mehrfach unparlamentarischen Charakter. So provozierte er in Ratssitzungen gerne Personen verschiedener Parteien und offenbarte damit bedenkliche charakterliche Schwächen bei der Führung einer Ratssitzung.

Ein unrühmliches Beispiel dafür mussten wir in der gestrigen Ratssitzung erleben, als er einen Namens-Versprecher der RatsfrauGabriele Walger-Demolsky dazunutzte, die AfD mit der schrecklichen Zeit des Nationalsozialismus in Verbindung zu bringen. Dabei ist dem OB sehr wohl bekannt, dass Familien von Mitgliedern der AfD Bochum unter den Verbrechen der Nationalsozialisten ebenso leiden mussten wie alle anderen.

Der Versuch, die AfD (die sich programmatisch mehr als alle anderen Parteien von jeglichem Extremismus distanziert!) immer wieder mit dieser schlimmen Epochein Verbindung zu bringen und damit zu diffamieren, findet sich mehrfach im Verhalten des OB Eiskirch. So initiierte er im Frühjahr ein antidemokratisches Bündnis gegen die AfD in Bochum und schickte sein „Team Eiskirch“ während des Wahlkampfes zu einem ‚Behinderungsfeldzug’gegen die AfD.

Ratsherr Christian Loose erinnerte in der Sitzung daran, dass u.a. die SPD viele Mitglieder aus der NSDAP hatte, während solche bei der AfD nicht vorkommen. Diese Tatsache ist leicht durch eine Internetrecherche zu belegen (vier Beispiele Karl Albrecht, 21 Jahre lang MdB der SPD, ab 1942 NSDAP oder auch Alfons Bayerl, 23 Jahre MdB der SPD, ab 1941 NSDAP oder Julius Brecht, Fritz Büttner, jahrelang MdB der SPD, ab 1937(!) NSDAP).

Vgl.https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP_Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren

Die AfD ist übrigens die Partei in Bochum, die in den letzten Jahren die meisten Repressalien erdulden musste. So gab es zahlreiche Anschläge auf Mitglieder der AfD oder deren Zuhause, auch musste die AfD Tausende von Plakatdiebstählen und -beschädigungen verzeichnen. Ein weiterer Skandal war, dass Vereine, die sechsstellige Gelder aus dem städtischen Haushalt erhalten, diffamierende Schriften gegen die AfD verteilten.

Es wird Zeit, dass einmal jemand gegen die Diffamierungsversuche durch die SPD Bochum und durch OB Eiskirch aufsteht.

Die AfD Bochum lehnt jegliche Art von Sozialismus ab und bedauert all die Verbrechen, die im Namen eines Sozialismus begangen wurden. Die Verbrechen derNationalsozialisten stachen dabei in Brutalität und Widerlichkeit inbesonderer Weise heraus und sind absolut verabscheuungswürdig. Deshalb distanziert sich die AfD-Ratsfraktion Bochum ausdrücklich von dieser und jeder weiteren extremistischen Ideologie.