Die AfD-Ratsfraktion Bochum wendet sich gegen die vorzeitige Schließung der Bochumer Schulen durch die Stadtverwaltung

+++ Pressemitteilung +++

Die AfD-Ratsfraktion Bochum wendet sich gegen die vorzeitige Schließung der Bochumer Schulen durch die Stadtverwaltung

Die AfD-Ratsfraktion Bochum stellt sich mit dieser Pressemitteilung gegen die vorzeitige Schließung der Bochumer Schulen.

In der gestrigen Pressemitteilung der Stadt Bochum „Allgemeinverfügung: Stadt schlägt Land verschärfte Corona-Maßnahmen für Bochum vor“, wurde über die Initiative der Stadtverwaltung, nach Drängen der rot-grünen Koalition, zu einer vorzeitigen Verschärfung der Corona-Maßnahmen berichtet. Allein die Begründung der Maßnahme lässt bereits Zweifel aufkommen, wenn man bei einer Belastung der 168 Intensivbetten mit 23 Corona-Patienten (DIVI Stand 20.04.2021 13:19 Uhr) von einer durch Corona ausgelösten Knappheit an Betten spricht. Der Missstand der knappen Kapazität in Bochum ist bereits bekannt und wurde so hingenommen.

Mit dieser Verschärfung soll die Schließung der Schulen ermöglicht werden. Zwei Tage nach dem Start des Wechselunterrichts, mit Testungen in den Schulen, lässt dieser Schritt verzweifelte Eltern und Kindern zurück. Die Planung der Kinderbetreuung, der Distanzunterricht und die Dauerhaftigkeit der Maßnahmen sind erneut ungewiss.

„Auf diesem Weg geht das Vertrauen in die Maßnahmen komplett verloren.“, so der stellv. Fraktionsvorsitzende Jens Wittbrodt. „Es kann nicht sein, dass nur zwei Tage nach der mühsamen Einführung und der Organisationsleistung durch die Eltern und Schulen, alles wieder komplett geschlossen wird. Und das, obwohl die Koalition es versäumt hat, die Schulen ausreichend zu digitalisieren.“

Die AfD-Ratsfraktion wendet sich ebenfalls gegen die Aufgabe der Testoption für die Geschäfte. Nach den Plänen der Stadtverwaltung, wäre damit wieder nur „Click und Collect“ möglich. Gleichzeitig müssten auch wieder die Stadtbücherei, der Tierpark und die Bochumer Museen komplett schließen.